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 | Tourendetails Allalinhorn, Strahlhorn, Rimpfischhorn, Alphubel |
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| Tourenart | Alpine Skitour |
| Datum | 14.04.2003 |
| Region | |
| Kartennummer | 284 S Mischabel, 1348 |
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| Erstbesteigung | Alphubel: 9. August 1860 - W. Hinchliff und L. Stephen / Strahlhorn: 15. August 1854 - E. J. Grenville, Ch. Smyth / Allalinhorn: 28. August 1856 - E. L. Ames / Rimpfischhorn: Erstbesteigung: 1859 - R. Liveing und L. Stephen |
| Anforderung | S III |
| Gletscher | Vorsicht: Tour führt über Gletscher, anseilen kann erforderlich sein! |
| Kondition | A |
| Lawinenbulletin | mässig |
| Gipfel erreicht? | Ja |
| Bewertung (Erlebniswert) | Deluxe! |
Bilder (© Chris) | Zum Fotoalbum |
| Beschreibung | Saaser 4000er, Tourenwoche mit SAC Uto vom 14.-18. April 2003
Montag Allalinhorn 4027m
(Allalinhorn 4027m N-Flanke)
Zusammen mit George Prenosil auf die erste offizielle Seilbahn bis Felskinn und mit der Metro bis Station Mittelallalin auf 3457m hochgefahren. Angeseilt unter der Seraczone durch und einen ersten Steilhang hinauf bis zur grossen, markanten Spalte. Tausende Spuren nach links über eine Schneebrücke liessen uns eine eigene Spur ziehen um die Spalte herum an ihrem östlichem Ende (rechts, Sommerweg). Einige verblasene (eisige) Stellen über dem Schrund und weitere Querspalten liessen den Puls etwas höher Schlagen. Ab dem Feejoch dann wieder pistenartige Verhältnisse, eine halbe Stunde bis auf den Gipfel, eine super Aussicht auf die bevorstehenden Gipfelziele und die gesammten Walliser Alpen. Schnelle Abfahrt bis Längfluh, dort unser Seil deponiert, danach zur Britannia-Hütte 3030m, wo wir auf den Rest der Sektion Uto treffen. Tourenvorbereitung mit Karte und GPS für den kommenden Tag, die Strahlhornüberschreitung
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Dienstag Fluchthorn 3790m - Strahlhorn 4190m
(Links Fluchthorn 3790m, rechts Strahlhorn 4190m)
Start um 0600 Uhr von der Brittannia-Hütte bei etwas Nebel, auf den Hohllaubgletscher abgefahren und zum Allalingletscher gequert. Unterwegs zum Fluchthorn dann plötzlich Sonne. Unterhalb P. 3837 des Allalinhorns scharf nach Süden bis zum Fluchtpass, kurzer Anstieg auf das Fluchthorn. Super Aussicht auf Nordend und die Strahlhornschulter (NE-Flanke), welche wir bald besteigen werden.
Den ersten Steilaufschwung auf die Schulter noch ohne Seil, danach angeseilt und mit Harscheisen den ersten Schrund auf der rechten Hangseite überwunden. Steil hinauf bis unter den zweiten Schrund und dort Steigeisen montiert (nicht zwingend). Über zwei Schneebrücken den Schrund überwunden und bis zum Grataufschwung hoch. Diesen in leichter Kletterei erklommen, danach linkshaltend unter einigen Felsen hindurch bis zu einem ca. 45° steilen Firnfeld auf der S-Seite. Dieses in der Falllinie hochgestiegen bis zum Felsgrat, danach in anregender, ausgesetzter aber ziemlich kurzer Kletterei bis auf den Gipfel. Anschliessend Abfahrt zum Adlerpass 3789m und zurück zur Brittannia-Hütte.
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Mittwoch Hüttenwechsel von der Brittannia-Hütte 3030m zur Täschhütte 2701m:
Über den Allalingletscher, Allalinpass, Melichgletscher, Alphubelgletscher und Chummibodmen zur Täschhütte.
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Donnerstag Rimpfischhorn 4199m
(Rimpfischhorn 4199m)
Start um 0530 Uhr von der Täschhütte. Via Chummibodmen zu P. 3421, kurze Pause, danach weiter über den Mellichgletscher, den Spalten bei 3600 ausweichend zum Skidepot auf 4001m. Gipfelaufstieg als 4er-Seilschaft. Zuerst das steile Firnfeld hoch, anschliessend den ersten grösseren Felsaufschwung auf der linken Seite in leichter Kletterei erklimmen, danach abwechslungsweise Firn und Fels. Der Aufstieg im Firn ist jedoch sehr heikel da komplet vereist, somit weiter den Felsen entlang bis ca. 4120m. Aufgrund schlechter Gefühle einiger Kammeraden war ab hier kein weiterkommen mehr, also haben wir eine Abseilpiste gebaut und ins Aufstiegscouloir abgeseilt. Auf Steinschlag achten!!! Abstieg zum Skidepot und Abfahrt zur Täschhütte.
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Freitag Alphubel 4206m:
Start um 0530 Uhr. Via Chummibodmen (das Matterhorn im Rücken wird vom Vollmond beleuchtet) und Alphubelgletscher auf das Alphubeljoch. Nordwestlich bis ca. 3900, danach dieser Höhenlinie folgen und unter den Seracs hindurch, dann nach west (links) und in steilem Anstieg auf den Gipfel. Unbedingt anseilen, die vielen Spalten und unzähligen Brücken sind nicht zu unterschätzen!! Abfahrt auf dem Längfluhgletscher bis Längfluh (bei schlechten Verhältnissen, d.h. vielen Spalten zw. P. 3223 und P. 3181 nach südost (rechts) und danach östlich auf die Skipiste unterhalb der Station Felskinn), wo uns der Massentourismus zurück hatte. Natürlich haben wir unser Seil nicht vergessen. Abfahrt nach Saas Fee und Heimreise.
Bemerkungen:
Gletscherausrüstung (Steigeisen, Pickel, Seil, Harscheisen)
Ev. zusätzliches Eisgerät für die Gipfelbesteigung des Rimpfischhorns.

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